Power Posing – oder wie vertreibe ich schlechte Laune

Unser Körper ist ja ein Wunderwerk!  Es beginnt mit dem Wunder, dass aus der Verbindung von einer Ei- sowie einer Samenzelle, in der Zeit von etwas mehr als 9 Monaten, ein kompletter Mensch entsteht. Wenn der komplette Mensch dann das Licht der Welt erblickt hat, darf er sich (in den allermeisten Fällen) über einen tollen Organismus freuen, der punktgenau funktioniert. Und falls es mal eine Verletzung oder einen Erreger gibt, der dieses System ein wenig durcheinander bringt, gibt es auch komplexe Reparatur- und Regenerationssysteme, die das Ganze wieder in Schuss bringen…besten Dank, liebe Biologie! Trotz dieses wunderbaren Geschenks der Natur, sind wir Menschen ja doch auch mal unzufrieden oder bekommen schlechte Laune, haben mit November-Blues zu tun oder…oder…oder… Wer mag denn auch lebenslang darüber jubeln, dass er einen tollen gesunden Körper hat…
Schon seit längerer Zeit weiß man, dass  Körperhaltung und mentale Befindlichkeit im Zusammenhang stehen. Hängende Mundwinkel, nach vorn gezogene Schultern, runder Rücken, sind kein Symbol für Glück und Stärke, sondern verstärken sogar Übellaunigkeit und Stress. Krampfhaft hochgezogenen Schultern können zum einen Kopf- oder Rückenschmerzen auslösen, und machen zum anderen auch nicht wirklich gute Laune…im Gegenteil, eine solche Körperhaltung vermittelt dem Körpersystem Stress. Kaum zu glauben, weil es im Grunde ja so einfach ist.
Oft fragen mich meine Seminarteilnehmer nach Kurzprogrammen, quasi nach der schnellen Hilfe für zwischendurch, um Stress, wie auch den damit verbundenen Verspannungen zu Leibe zu rücken. Und auch hierbei besticht die Einfachheit der kurzen, circa ein minütige Hilfe… fast wie von selbst, sorgt ein bewusst ausgeführter aufrechter Stand für Stressabbau bzw. für den Erhalt von guter Laune…das Power Posing….und so wird´s gemacht…
Stell dich dafür aufrecht auf den Boden. Der Rücken ist lang, die Füße stehen fest auf dem Boden. Stütze beide Hände in die Taille, die Ellenbogen zeigen zur Seite. Hebe einmal kurz die Schultern in Richtung Ohren und senke sie dann bewusst wieder ab (lass sie unten). Bleibe in dieser „Macher-  / Siegerpose“, hebe deinen Kopf selbstbewusst und bleibe für 5-7 gleichmäßige Atemzüge in dieser Kraft Pose. Danach lass Arme und Schultern locker, forme den Mund zu einem sanften Lächeln und fahre fort mit deinem Tagesgeschehen.  Du kannst diese Pose zwei bis drei mal am Tag wiederholen. Nimm dir für dein Posing einen festen Termin. Ritualisiertes Üben hat eine stärkere Wirkung.
Standpositionen aus dem Yoga wirken ebenso stabilisierend!

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