Rolfing – der Ursprung der Faszientherapie

rolfing
In den 1950er Jahren entwickelte die Biochemikerin Ida Rolf (*1896 in New York) diese Methode. Ida Rolf ging damals schon davon aus, dass Bindegewebe und Faszien mehr Bedeutung für den Körper haben, als lediglich Stützgewebe zu sein. Dieser Annahme, dass Faszien/Bindegewebe überwiegen als Füll- und Stützgewebe dient, waren die meisten Mediziner und Wissenschaftler zu der Zeit. Im Laufe ihrer Forschung und Beratung entdeckte Ida Rolf, dass es einen Zusammenhang zwischen Körperhaltung, Beschaffenheit des Bindegewebes und sogar psychischem Zustand eines Menschen/Patienten gibt. Eine bestimmte Art der Bindegewebsmanipulation, die sie erschuf, veränderte die Körperstatik und nahm den Klienten den „Spannungsschmerz“. Eine Methode wurde geboren, die heute markenrechtlich geschützt ist; das „Rolfing“. Ausgebildete Rolfingtherapeuten arbeiten an dem Fasziennetz des Patienten.

Mehr unter: http://www.rolfingverband.de

Selbst kannst Du Deine Faszien natürlich auch stimulieren… z. B. die „Palmar Faszie“, die flächige Sehne Deiner Innenhand: hierzu massierst Du, mit kräftigem Druck Deines rechten Daumens, die linke Innenhand. Beginne an der Handkante (also in Richtung Kleinfinger) Deiner linken Hand und „arbeite“ Dich Linie für Linie voran ( Richtung Ringfinger, Richtung Mittelfinger, usw.). Danach behandelst Du die rechte Handinnenfläche mit dem linken Daumen. Diese Behandlung ist zwar noch kein Rolfing, aber sie hilft gegen verspannte Handflächen, kalte Hände und ähnliches.

Weitere Anregungen findest Du in dem Buch.

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